#29 – Live diskutiert, laut gedacht

Vier Jahre hat die feministische Presserunde kritisch, kontrovers und sachkundig ihre Perspektiven auf fehlende Aspekte gängiger Debatten gelegt. Nun ziehen sie Bilanz. Welche Themen haben uns in den vergangenen Monaten umgetrieben – über welche hätten wir dringend noch sprechen müssen? Und was sollte auch in Zukunft diskutiert und nicht vergessen werden?

In den vielen, zunehmend populistisch aufgeladenen Debatten scheint der Fokus auf Menschenrechte und Schutzbedarfe immer weiter zu verschwinden. Darum fragen die Vier in dieser ersten Live-Folge zum Abschluss des Podcasts:

#28 – Demokratie, Diversität, Dilemmata: Die ersten Tage des neuen Bundeskabinetts

In der vorerst letzten Folge der Feministischen Presserunde sprechen wir über die Zusammensetzung des neuen Bundeskabinetts: Wer übernimmt Regierungsverantwortung? Welche Erwartungen/Strategien sind damit verbunden und wo bestehen mögliche Interessenkonflikte? Wie vielfältig ist das Team und wie gut ist es auf die komplexen Aufgaben vorbereitet? Außerdem beleuchten wir die zunehmende Gefährdung von Kultur und Bildung durch rechten Populismus und diskutieren deren Einflussnahme auf gesellschaftliche Strukturen.

#27 – Neues Regieren, neues Wir? Staatsbürgerschaft, Abstammung und Transparenz in den Reformplänen der neuen Bundesregierung

Still und leise wandeln sich zentrale Pfeiler unserer Gesellschaft. Das neue Staatsbürgerschaftsrecht, das reformierte Abstammungsrecht und das geplante Informationsfreiheitsgesetz sind mehr als bloße Gesetzesvorhaben – sie enthalten tiefgreifende Vorstellungen darüber, wer Teil dieser Gesellschaft ist, wer mitbestimmen darf und wie transparent Machtstrukturen sein sollen.

#26 – Medienmacht und Misstrauen – Zurück zur vierten Gewalt

In der 26. Folge der Feministischen Presserunde geht es um mehr als nur die Zusammensetzung des neuen, zunehmend homogenen Bundestags. Wir werfen gemeinsam mit Marieke Reimann einen kritischen Blick auf die Medienlandschaft: Warum erscheint die Berichterstattung über Wahlkampf und Politik oft so einheitlich?